Film: Kong – Scull Island (2017)

Veröffentlicht: 10. März 2017 in Filme

King Kong war im Jahre 1933 (leider einem der traurigsten Jahre der Weltgeschichte) das erste Monster, welches ohne Literaturvorlage auf die Leinwand kam. In „King Kong und die weiße Frau“ erblickte eine Figur das Licht der Welt, welche bis heute eine magische Faszination ausübt und auch in Kong – Scull Island erneut erschaffen wird. Hat man in der ersten Verfilmung noch mit der guten alten Stop-Motion-Technik punkten können, so haben wir es im neuesten Affenabenteuer mit dem allseits bekannten CGI Effekten zu tun. Man kann nun viel hin und her diskutieren, ob das gut ist, dennoch empfand ich gerade den Riesenaffen selbst sehr schön zum Leben erweckt.

Beim Inhalt reden wir von einem einerseits einfachen, aber auch andererseits tiefgehenden Auftakt. Das Potential, was hier erweckt wird, ist gigantisch. Es wird verhältnismäßig viel für die Zukunft angedeutet. Was letztendlich davon noch umgesetzt wird steht in den Sternen und wird zu nicht unerheblichen Maße vom Erfolg von Skull Island abhängen.

Wir haben eine Insel, die nie entdeckt wurde, inmitten eines massiven Sturmgebildes, die Skull Island, so wurde die Insel auch im Jahre 1933 bei der ersten Verfilmung genannt, die auch nun im neunten Abenteuer des Riesenaffen weiterhin so heißt. Es gibt ein Team von Wissenschaftlern, die die Insel untersuchen sollen und es gibt Soldaten. Alles in allem kann Kong inhaltlich bei mir punkten. Es gibt einen Anschluss an den Godzilla Film aus dem Jahr 2014 und so wird das Monsterverse (Rund um z.B. King Kong und Godzilla) wohl weitergehen. Für den Inhalt, zu dem ich natürlich nicht mehr verrate, vergebe ich 7 von 10 möglichen Punkten. Ich denke, man hat viel beibehalten und dennoch Dinge geändert und das hat mir sehr gut gefallen. Man sollte sich vor allem auch den Abspann schön bis zum Ende anschauen, dort findet man viele Andeutungen für die Zukunft.

Bei der Technik mach ich es kurz und schmerzlos, 5 von 10 möglichen Punkten. Die CGI Effekte waren mäßig und auch wenn die Erwartungshaltungen steigen, sollte man sich dennoch genug Zeit lassen bis man wirklich ein perfektes Abschlussergebnis vorweisen kann.

Bei der Darstellung kann man einerseits sagen, dass Tom Hiddelston einen gewohnt souveränen Job abliefert, genauso wie der psychotisch anmutende Samuel L. Jackson als Lieutenant Colonel Packard. Wunderbar dabei auch John Goodman und John C. Riley, genauso wie die einzige Frau in dem Team, als Kriegsfotografin, Mason Weaver. Einzeln würde ich den Herrschaften eine gute Leistung bescheinigen, aber es geht ja um den Gesamteindruck und da bin ich mässig beeindruckt. Die Interaktionen laufen nicht so rund wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Deshalb kann ich an der Stelle für die Darstellung nur 6 von 10 möglichen Punkten vergeben.

Dadurch schafft der Film es auf 6 von 10 möglichen Punkten. Ein mäßiges Ergebnis, allerdings war schon Godzilla mehr so lala als real tatsächlich gut.

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