Film: The Great Wall (2017)

Veröffentlicht: 15. Januar 2017 in Filme

The Great Wall ist, wie man schon aus dem Trailer in Erfahrung bringen konnte, die Umsetzung einer alten chinesischen Fabel, die den Bau der großen chinesischen Mauer begründen sollte. Natürlich gab es auch viele logische Gründe, aber Märchen sind doch immer was Tolles und chinesische Märchen sind nochmal eine ganz andere Klasse.

Die Wüste Gobi im 15. Jahrhundert: William Garin (Matt Damon) und Pero Tovar (Pedro Pascal), zwei Söldner, flüchten vor einer Attacke des Volkes Kitan. Durch einen Zufall kommt William in Besitz der Klaue einer unbekannten Kreatur – und wenig später stehen die zwei Soldaten einer riesigen Horde dieser Monster gegenüber: Nachdem William und Pero an einer Festung in der Chinesischen Mauer angekommen sind, werden sie nämlich von einer Elitearmee unter Führung General Shaos (Zhang Hanyu) gefangengenommen, damit sie gegen die Wesen Tao Tie kämpfen. Das sind fürchterliche Kreaturen, die alle 60 Jahre von einem nahen Berg aus anrücken, um alles zu vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt. Schnell merken William und Pero, warum die Chinesische Mauer so lang, so hoch und so stabil gebaut wurde…

Die Geschichte an sich ist angenehm und der Film lässt sich bequem an einem verregneten Nachmittag auf der Couch schauen, aber der versprochene Kracher ist er nicht in meinen Augen.

Inhaltlich ist er flach aber nachvollziehbar, die Geschichte beinhaltet nicht eine Einzige unvorhergesehene Wendung. Die Inhalte sind klassisch chinesisch sehr farbig gestaltet, was an sich nicht schlecht ist, aber dem Film irgendwie den ernsthaften Charakter abspricht. Vom Gefallen her und was ich von einem solchen Film erwarte, bin ich von der Wertung im Inhalt bei 4 von 10 möglichen Punkten.

Die Darstellung von Matt Damon und dem Rest des Cast war souverän, es gab nichts überragendes, aber auch nichts atemberaubend schlechtes, in dieser Kategorie wär ich bei 5 von 10 möglichen Punkten.

Die Effekte waren gelungen umgesetzt. Wenn man den Chinesen etwas zu Gute halten kann, dann, dass sie mit Computern umgehen können und auch grafische Effekte wie z.B. die Monster sehr schön im Detail umsetzen. Gerade die Monster sind mal so ganz anders und ich frage mich wirklich, wessen Feder die entsprungen sind, aber alles in allem kann ich den Effekten getrost mit 7 von 10 möglichen Punkten entgegenkommen.

Man findet langsam aber immer sicherer chinesische Beteiligungen in den kommenden Hollywoodproduktionen und so ist auch The Great Wall entstanden. Sicherlich ist eine chinesische Beteiligung auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, hier auch Inhaltlich nicht von der Hand zu weisen, dennoch ist der Film einfach nur grenzwertig. Ich bin rechnerisch bei einer Gesamtwertung von 5,3 von 10 möglichen Punkten und persönlich würd ich auch nicht über 5 gehen.

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